Weihnachtlicher Eierlikörkuchen

Der Eierlikörkuchen ist einer meiner Spezialitäten. Immer wieder steht er auf der Jausen-Wunschliste ganz oben, daher eignet er sich auch perfekt als „Mitbringsel“. Das Rezept stammt von einer ganz lieben Bekannten, die leider nicht mehr unter uns weilt. Umso mehr freue ich mich, ihr Rezept weiterzutragen. Der Eierlikörkuchen erfreut sich eigentlich zu jeder Jahreszeit großer Beliebtheit, aber da Eierlikör/Eierpunsch auch gerne zur Weihnachtszeit getrunken wird, gibt es das Rezept als „Weihnachts-Edition“. Ein weiterer Pluspunkt des Kuchens ist seine langer Haltbarkeit.

Eierlikörkuchen – Weihnachts-Edition

Die Zutaten:

  • 5 Eier
  • 250g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 250g Mehl (Dinkel- oder Weizenmehl – Type 700)
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 250ml Rapsöl mit Buttergeschmack
  • 250ml Eierlikör

Wer die Winter-Edition nachmachen möchte:

  • 3-4 Rosmarinzweige
  • ein Handvoll Cranberrie

Und so gehts:

  1. Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen.
  2. In der Zwischenzeit Zucker mit Vanillezucker mischen, Backpulver dem Mehl hinzufügen und 1/4 l Eierlikör und 1/4l Öl vorbereiten (ich mische beides in einem Messbecher, ist einfacher :))
  3. Danach Dotter und Zucker mit Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren.
  4. Nun abwechselnd das Öl-/Eierlikör- und Mehl-/Backpulver-Gemisch in kleinen Mengen hinzufügen. Immer wieder warten bis die Mengen verrührt sind.
  5. Währenddessen das Backrohr vorheizen – 180 Grad Ober-/Unterhitze und parallel eine Form buttern (ich nehme zum Einfetten flüssige Butter bzw. flüssiges Pflanzenfett und verteile dieses mit einem Backpinsel in der Form. Bei einer Gugelhupfform verwende ich zusätzlich gerne fein geriebene Semmelbrösel – ca. 1-2 EL davon in die Form und durch Schwenken in der Form verteilen).
  6. Wenn alle Zutaten zu einem glatten Teig verrührt sind, nun den Schnee hinzufügen. Dafür am besten den Mixer stoppen und den Schnee mit einer Teigspachtel vorsichtig unterheben.
  7. Den Teig nun in die gefettete Form füllen und bei 180 Grad 55-60 min. backen.
  8. Stäbchenprobe nicht vergessen 🙂
  9. Danach den gebackenen Kuchen aus dem Backrohr nehmen, 2-3 Minuten auskühlen lassen und dann die Form stürzen.

Tipp 1: meine Küchenarbeitsplatte ist aus Stein und ich habe festgestellt, dass Rührteige leicht speckig werden oder sich stark zurückziehen, wenn ich sie direkt aus dem Backofen auf die Kochinsel stelle. Daher verwende ich ein Holzschneidebrett oder einen Topfuntersetzer zum Auskühlen der Kuchenform.

Tipp 2: aufbewahrt in einer Kuchenbox hält der Kuchen (sofern er nicht vorher verputzt wird) gut eine Woche 🙂

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